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Praxisbeispiel zum Qualitätsstandard "AK1 - Abstimmung der Akquise von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen"


Kooperationsvereinbarung zur Akquise und Vermittlung im Hochtaunuskreis

Die folgende Kooperationsvereinbarung war zum Zeitpunkt der Aufnahme in die Praxisbeispiel-Datenbank 2010 Teil der im Hochtaunuskreis zur Umsetzung der OloV-Standards abgeschlossenen Zielvereinbarung.

Vereinbarung über die Akquise von Ausbildungs- und EQ-Stellen und die Standards der Vermittlung

zwischen:

  • Agentur für Arbeit Frankfurt am Main, Geschäftsstelle Bad Homburg

  • Geschäftsbereich Arbeit des Hochtaunuskreises

  • IHK Frankfurt am Main

  • Handwerkskammer Rhein-Main

  • Kreishandwerkerschaft
     

Präambel

Ziel der Vereinbarung ist es, eine zügige und passgenaue Vermittlung von Ausbildungs- und EQ-Plätzen zu erreichen. Dieses Ziel soll unterstützt werden durch die Vereinbarung von einem für alle Seiten verbindlichen Verfahren zur Akquise und Vermittlung/Besetzung dieser Stellen.

§ 1 Standards für die Akquise

  1. Die Agentur für Arbeit und das Kreis-Job-Center stellen die gute Erreichbarkeit sowie schnelle und kompetente Beratung sicher. Auf eine konkrete Anfrage erhält der Arbeitgeber innerhalb einer garantierten Frist eine qualifizierte Rückantwort. Die IHK, Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft beraten ihre Betriebe über sämtliche Ausbildungsfragen und neue bzw. neu geordnete Ausbildungsberufe. Zudem werden die Betriebe über die Ansprechpartner der Agentur für Arbeit und des Kreises informiert.

  2. Der zur Kundenbetreuung und Stellenakquisition notwendige Außendienst wird durch mobile Infrastruktur und angepasste Anwendungen effizient unterstützt. Die Mitarbeiter werden entsprechend geschult und ausgestattet.

  3. Die Annahme eines Stellenangebots beinhaltet als Mindest-Qualitätsstandard:
    - einen verantwortlichen Ansprechpartner bieten

    - die Erhebung eines qualifizierten Berufsbildes

    - die Anzahl (Mindestzahl /Obergrenze) sowie Frist für Vermittlungsvorschläge

    - Terminvereinbarung für nächsten Arbeitgeberkontakt.

  4. Die Agentur für Arbeit und das Kreis-Job-Center übernehmen im Rahmen der Vereinbarung die Vermittlung von geeigneten Jugendlichen auf die akquirierten Ausbildungs- und EQ-Plätze unter Beachtung der in Paragraph 2 aufgeführten Standards der Vermittlung.

§ 2 Standards der Vermittlung

a. bewerberbezogen:

  1. Zu Beginn der Vermittlung in einen Ausbildungsplatz steht immer eine  Standortbestimmung der Jugendlichen.

  2. Die Vereinbarkeit von Berufswunsch und Anforderungen an die Ausbildungs- und Betriebsreife werden geprüft.

  3. Es werden Ziele für den Vermittlungsprozess sowie die notwendigen Handlungsschritte mit dem Jugendlichen in Form einer verbindlichen Ziel- und Eingliederungsplanung festgelegt. Eine Begleitung des Jugendlichen bis zur Zielerreichung ist vorhanden.

b. stellenbezogen:

Zielführende Vermittlungsvorschläge an Arbeitgeber erfolgen passgenau und je nach persönlicher Voraussetzung des Bewerbers erfolgt vorher eine persönliche oder telefonische Kontaktaufnahme.

Kontakt

Aufnahmedatum: 22.07.2010 | letzte Aktualisierung: 24.11.2017

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