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Praxisbeispiel zum Qualitätsstandard
BO5 - "Regionale Berufsorientierungs-Veranstaltungen"


Berufsorientierungstage an den Kaufmännischen Schulen Dillenburg

"Der Beruf muss euch Spaß machen, dann ist es der richtige" und "nur wer sich und seine Stärken und Schwächen kennt, kann die richtige Berufswahl für sich treffen", so lauteten die Tipps aus erster Hand für die Schüler und Schülerinnen der Berufsfachschule an den Kaufmännischen Schulen in Dillenburg.

Während der dreitägigen Veranstaltung gaben Ausbildungs- und Wirtschaftsprofis sowie Auszubildende der Kaufmännischen Schulen den Schülerinnen und Schülern in den Abgangsklassen Tipps zur Einschätzung ihrer persönlichen Stärken und Neigungen, um ihre Berufswahl fundiert und erfolgreich zu gestalten.

Auch in diesem Jahr war das Ziel des Workshops, "den Schülerinnen und Schülern ihre eigenen Kompetenzen klar zu machen und ihnen ihre Stärken aufzuzeigen, damit sie selbstbewusst und bestärkt ihre Berufswahl in die Hand nehmen", so die Studienrätin und Leiterin dieses Projekts Monika Lehr von den Kaufmännischen Schulen in Dillenburg.

Tipps zur Berufswahl aus erster Hand

So berichteten beispielsweise Auszubildende aus dem dritten Ausbildungsjahr aus den Berufsfeldern Einzelhandel und Lagerlogistik sowie Kaufleute für Bürokommunikation den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule, wie der Weg von der Berufsfindung bis zur Einstellung bei ihnen ausgesehen hatte und wie sich ihr Berufsalltag mit all seinen Höhen und Tiefen gestaltet. Aus erster Hand konnten die Berufsfachschüler/innen erfahren, welche körperlichen und organisatorischen Fähigkeiten manche Berufe den Ausbildenden abverlangen.

Norbert Stoll, Ausbildungsleiter der Spedition Kühne & Nagel, berichtete im Anschluss über die Rolle und die Erwartungen der Ausbildungsbetriebe. In Gesprächen wurde deutlich, dass neben fachlichen Qualifikationen wie Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen auch die Noten im Arbeits- und Sozialverhalten sowie die unentschuldigten Fehltage wichtige Hinweise auf die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber sein können.

Martina Lühmann von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill gab den Schülerinnen und Schülern praktische Tipps zu ihrer Persönlichkeit und der Unternehmenswelt allgemein. Sie verdeutlichte wie wichtig Flexibilität, Respekt, Teamgeist und Motivation in der heutigen Berufswelt sind.

Umfangreiche Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen, den Ausbildungsinhalten und den Unterstützungsangeboten gab Bernd Ochsenhirt von der Agentur für Arbeit. Er beantwortete Fragen zu einzelnen Ausbildungsberufen und stellte das entsprechende Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten in der Region vor. Auf der Berufsbildungsmesse in Sechshelden konnten die Berufsfachschüler/innen dann ihre gewonnenen Erfahrungen umsetzen, indem sie vor Ort erste Kontakte zu den heimischen Ausbildungsbetrieben aufnahmen und sich über ihre Möglichkeiten und Angebote der Region in Sachen Ausbildung informieren und erste Kontakte knüpften. In der abschließenden Reflexion der dreitägigen Workshops stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass die Veranstaltung die Berufsorientierung nahezu aller Teilnehmenden weitergebracht hat. Die Veranstaltung sollte nach ihrem Wunsch im nächsten Jahr wiederholt werden. 

Autorin: Monika Lehr, Studienrätin an den Kaufmännischen Schulen Dillenburg

Kontakt

Monika Lehr
Projektleitung und Fachberatung
Staatliches Schulamt für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg
Frankfurter Straße 20-22
35781 Weilburg
Kaufmännische Schulen Dillenburg
Tel.: 02771/80 36-0
Fax.: 02771/80 36-29
Mail: monika.lehr(at)herborn-merkenbach.de

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