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Praxisbeispiel zum Qualitätsstandard
BO2- "Schulcurricula fächerübergreifende Berufsorientierung"


Kontinuierliche Weiterentwicklung der Berufsorientierung an der Philipp-Reis-Schule in Gelnhausen

Die Philipp-Reis-Schule in Gelnhausen ist eine kooperative Grund- und Hauptschule. Sie bietet ihren Schülerinnen und Schülern SchuB-Klassen und ein 10. Hauptschuljahr.
Berufsorientierung ist für die Schule ein zentraler Baustein in der Förderung der Kinder und Jugendlichen und wird fächerübergreifend von den Lehrkräften vermittelt. Eine schulinterne Arbeitsgruppe erarbeitete erstmals im Herbst 2008 ein fächerübergreifendes Curriculum zur Berufsorientierung. Das Curriculum wird regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt. Alle Mitglieder der Arbeitsgruppe sind aktiv im regionalen Netzwerk der Berufsorientierung des Main-Kinzig-Kreises tätig. Sie bilden sich innerschulisch (u.a. Berufswahlpass, hamet2) wie außerschulisch (u.a. AK SCHULEWIRTSCHAFT, Heraeus, Amt für Lehrerbildung oder im Rahmen von SchuB) weiter. Berufsorientierung beginnt in der Philipp-Reis-Schule in der Jahrgangstufe 5.

Die Schulleitung der Philipp-Reis-Schule benennt die zentralen Arbeitsschritte zur Entwicklung und Verankerung der Berufsorientierung in ihrer Schule:

Ausgangslage klären

Die benannte Schulkoordination Berufsorientierung (BO) sollte gemeinschaftlich mit der Schulleitung u.a. klären,

  • welchen Stellenwert BO an der Schule hat und wie die Schulleitung zur BO steht.
  • ob allen Mitgliedern der Schulgemeinde OloV und die Standards zur BO bekannt sind.
  • von wem die Schulkoordination BO unterstützt wird und welche Zeitressourcen insgesamt zur Verfügung stehen.

Arbeits- und Steuerungsgruppe bilden

  • Wer arbeitet in der Arbeitsgruppe mit (z.B. Schulkoordination BO, Lehrkräfte für Arbeitslehre und Politik und Wirtschaft, Mitglieder der Schulleitung, Berufseinstiegsbegleitung, Sozialpädagogin und Sozialpädagoge, Berufsberaterin und Berufsberater)?
  • Wann trifft die Gruppe sich?
  • Welche Aufgaben werden verteilt (Zuständigkeiten bestimmen)?

Bestandsaufnahme durchführen und Strukturen festlegen bzw. entwickeln

  • Unterrichtsinhalte (z.B. Deutsch: Lebenslauf, Bewerbungsschreiben; Ethik: Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Sozialkompetenztraining; Erdkunde: Industrie und Landwirtschaft im Kreis)
  • Aktivitäten (z.B. BIZ-Besuche, Betriebserkundungen, Praktika, Girls' Day)
  • Materialien (z.B. Arbeitslehre-Bücher, Praktikumsmappen von Banken, Berufswahlpass, planet-beruf.de)
  • BO-Module und Kooperationen (z.B. hamet2, KomPo7, Kooperation mit besonderen Partnern wie der Agentur für Arbeit, Bildungspartner Main-Kinzig, Gesellschaft für Wirtschaftskunde)
  • Grobstrukturen für jede Jahrgangsstufe entwickeln.

Konzept und Curriculum zur fächerübergreifenden Berufsorientierung verschriftlichen

  • Gliederungsbeispiel: Curriculum der Schule (s. Schulhomepage)

Konzept und Curriculum kontinuierlich evaluieren und weiterentwickeln

  • Aufgaben sind die regelmäßige Evaluation durch die Steuergruppe und Fachkonferenz in Arbeitslehre
  • sowie die ständige Aktualisierung der Termine und Ansprechpartner.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Das Praxisbeispiel wurde zur Verfügung gestellt durch Christine Georg Schulleiterin der Philipp-Reis-Schule.

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