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05.10.2017

Regionale OloV-Strategie für Landkreis und Stadt Kassel unterzeichnet

Feierliche Enthüllung der regionalen Strategie: Stadträtin Janz (rechts) und Pressesprecher Kühlborn (2. v. re.) mit der OloV-Steuerungsgruppe (Foto: M. von Brasch)

Am 20.09.2017 haben Stadt und Landkreis Kassel ihr Strategiepapier zum Übergang von der Schule in den Beruf unterzeichnet. Im Rahmen einer Veranstaltung in der Kasseler Max-Eyth-Schule wurde das gemeinsame Arbeitsergebnis der Öffentlichkeit präsentiert.

"Mit dem jetzt rund 70 Seiten starken vorliegenden Strategiepapier sind die Möglichkeiten des Übergangs von der Schule in den Beruf für junge Menschen im Landkreis und in der Stadt Kassel klar und umfassend beschrieben", lobte die Kasseler Stadträtin Anne Janz. "Ziel des Strategiepapiers ist es, die gemeinsamen Bemühungen im Übergangsprozess von der Schule in den Beruf zu bündeln und aufeinander abzustimmen", ergänzte Harald Kühlborn, Pressesprecher des Landkreises Kassel, der in Vertretung von Landrat Uwe Schmidt die Strategie vorstellte.

"Reibungslose und enge Zusammenarbeit zwischen allen, die an der Schnittstelle von Schule und Beruf zusammenarbeiten – darum geht es bei OloV", so Kühlborn. Um das zu erreichen, wurde in Kassel eine regionale Steuerungsgruppe für Stadt und Landkreis eingerichtet, die sich seit über zehn Jahren zu Themen wie die Verbesserung der Berufs- und Studienorientierung für junge Menschen sowie für die duale Ausbildung engagiert. Von besonderer Bedeutung sind dabei der Vermittlungsprozess und das Zusammenbringen von potenziellen Ausbildungsbetrieben und interessierten Jugendlichen (Matching).

Die Partner haben sich für den Zeitraum von 2017 bis 2020 auf drei Oberziele geeinigt:

  • Durch eine stärkere Vernetzung von Schulen, Kammern und Betrieben soll die Qualität von Schülerpraktika verbessert werden.
  • Intensivierung aller Aktivitäten, die direkte Begegnungen zwischen Jugendlichen und Betrieben fördern.
  • Übergänge für alle jungen Menschen durch spezielle Angebote verbessern.

Das Papier wurde von allen Institutionen, die für die Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf im Landkreis und in der Stadt Kassel verantwortlich sind, gemeinsam erarbeitet. Dem Netzwerk gehören neben den beiden Kommunen die Agentur für Arbeit Kassel, die Jobcenter Stadt und Landkreis Kassel, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Kreishandwerkerschaft, das Staatliche Schulamt sowie Vertreter verschiedener Schulformen an.