OloV

Newsletter #10 | Februar 2019

Herzlich willkommen

zur zehnten Ausgabe des OloV-Newsletters.

Das neue Jahr hat kaum angefangen, da sind wir schon wieder mittendrin im OloV-Geschehen. Es gibt einige neue Entwicklungen, über die wir Sie informieren möchten. Angefangen bei den OloV-Seminaren, zu denen sich hessische OloV-Akteure ab sofort anmelden können: Wir halten drei aktuelle Themen für Sie bereit. Auch das Gütesiegel BSO Hessen hat einen Meilenstein erreicht, auf den das Team seit  Monaten hingearbeitet hat: Die neue Datenbank wird stufenweise in Betrieb genommen. Ab sofort können Schulen die Selbstbewertung online durchführen. Ab März werden dann auch die Anmeldungen zur Zertifizierung über die Datenbank abgewickelt. Neu ist auch, dass die Beratung zum Berufsorientierungsprogramm des BMBF (BOP) seit Januar in die Hessenweite OloV-Koordination integriert ist – die Zentrale Stelle BOP in Hessen berät OloV-Akteure und Träger im Antragsverfahren.

Diese und weitere interessante Informationen finden Sie in diesem Newsletter. Wir wünschen Ihnen elf weitere erfolgreiche Monate im Jahr 2019!

Ihr OloV-Team bei INBAS

OloV-Seminare 2019

Auch in diesem Jahr bietet die Hessenweite OloV-Koordination für OloV-Akteure drei Seminare zu zentralen Themen an. Alle Seminare finden im ParkHotel Fulda statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fahrtkosten müssen von den Institutionen der Teilnehmenden übernommen werden.

Digitale Medien: Was spricht Jugendliche in der beruflichen Orientierung an?
Peter Holnick, Leiter des hessischen Instituts für Medienpädagogik, führt in das Thema ein und beschreibt Nutzungsmöglichkeiten für die Berufliche Orientierung. Beispiele aus der Praxis und Erfahrungsaustausch runden das Seminar ab.
09.04.2019, 09:30 bis 16:00 Uhr, Fulda | Anmeldeschluss: 22.03.2019

In der Vielfalt liegt die Chance: Rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit
Wie kann rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Rechtskreisen SGB II, SGB III und SGB VIII aussehen? Das Seminar beleuchtet diese Frage aus wissenschaftlicher und operativer Perspektive. Praxisbeispiele laden zum Austausch ein.
14.05.2019, 09:30 bis 16:00 Uhr, Fulda | Anmeldeschluss: 26.04.2019

MINT in Hessen: Begeisterung für die berufliche Zukunft wecken
Nancy Freitagsmüller, MINT-Botschafterin der RD Hessen der Agentur für Arbeit, gibt einen Überblick über die Vielfalt handlungs- und erlebnisorientierter BO-Angebote. Erfahrungen von Bildungsträgern / Schulen bieten eine Basis zum Austausch über Möglichkeiten der Umsetzung.
10.09.2019, 09:30 bis 16:00 Uhr, Fulda | Anmeldeschluss: 16.08.2019

Ausführliche Informationen zu den Inhalten der Seminare und das Anmeldeformular finden Sie unter:
https://www.olov-hessen.de/service/seminare.html

Bitte leiten Sie diesen Link an Interessierte weiter!

Gütesiegel BSO Hessen mit neuer Datenbank

Die Datenbank Gütesiegel BSO Hessen ist fertig. Derzeit steht für Schulen schon die Online-Selbstbewertung zur Verfügung, welche ohne Login anonym möglich ist. Ab dem 18. März können alle Schulen für das Verfahren 2019/20 direkt auf der Einstiegsseite zur Datenbank ein Login beantragen. Bis zum 30.06.2019 können sich Schulen für das Gütesiegel 2019/2020 anmelden.

Die Jury, die Geschäftsführungen SCHULEWIRTSCHAFT und die Auditteams arbeiten ab Februar mit der neu entwickelten Datenbank.

Die Datenbank Gütesiegel BSO Hessen ist unter folgender Adresse erreichbar: https://www.guetesiegel-bo-hessen.de

Zur Einführung in das Zertifizierungsverfahren und in die Datenbank werden Informationsveranstaltungen im April angeboten. Nähere Informationen hierzu gibt es unter: https://www.olov-hessen.de/guetesiegel/zertifizierung

Zentrale Stelle BOP in Hessen

Seit Januar 2019 ist die Zentrale Stelle BOP in Hessen in die Hessenweite OloV-Koordination integriert. Sie knüpft inhaltlich an das Projekt KoBO Hessen an, das am 31.12.2018 endete, und setzt die Beratung von regionalen OloV-Akteuren und Bildungsträgern bei der Umsetzung des Berufsorientierungsprogramms des Bundes (BOP) in Hessen fort.

Detaillierte Informationen und alle Unterlagen zur Teilnahme hessischer Träger und Schulen am BOP-Programm stellt die Zentrale Stelle BOP in Hessen auf der OloV-Website unter folgendem Link bereit:
www.olov-hessen.de/bop-in-hessen

"KomPo7 verankern" wird fortgeführt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Hessische Kultusministerium, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen sowie die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit haben sich auf die Fortführung des Projektes "KomPo7 verankern" bis zum 31.12.2020 verständigt. Zugleich setzen die Partner mit der Einführung der KomPo7-App auf ein zeitgemäßes und digitales Kompetenzfeststellungsverfahren, das Schulen und Lehrkräfte entlasten soll.

Die Anwendung wird an ausgewählten Schulen erprobt. Die Ergebnisse werden bei der Weiterentwicklung berücksichtigt. Ab März 2019 können Lehrkräfte bereits Schulungen zur KomPo7-App besuchen und Durchführungen terminieren.

Detaillierte Informationen zu den Unterstützungsleistungen, die Schulen ab dem 01.01.2019 abrufen können, stellt das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. auf der KomPo7-Website bereit: www.kompo7.de/projekt/leistungen/

Abseits der Idylle – BOP im ländlichen Raum

"Gerade Flächenkreise wie der Schwalm-Eder-Kreis stehen mit Blick auf den demografischen Wandel vor einer ungünstigen Prognose. Die Vernetzung mit den anderen Akteuren unseres regionalen OloV-Netzwerks macht es uns leichter, unser BO-Konzept regionalspezifisch zu formulieren", sagt Jutta Inauen von der Jugendwerkstatt Felsberg. Die Jugendwerkstatt hat zur Durchführung des Bundesprogramms BOP ein an die Situation in der Region angepasstes Konzept entwickelt.

Das Interview finden Sie auf der OloV-Website: "Die Jugendlichen sind regelmäßig erstaunt, dass auch in ihrem Wohnort eine wirtschaftliche Vielfalt angesiedelt ist" – BOP in der Jugendwerkstatt Felsberg.

Imagekampagne zur dualen Ausbildung vergibt noch Plätze für "Insta-Praktika"

Die ersten Gewinner-Teams für die sogenannten "Insta-Praktika" im Rahmen der Kampagne "Azubi ist von A zu B" stehen fest. Aus allen noch bis zum 17.2.2019 eingehenden Anmeldungen wählt die Jury weitere acht Teams aus. Zu gewinnen ist jeweils ein iPhone XS pro Teilnehmer/in.

Gesucht werden Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8, die mit dem Smartphone aus dem Arbeitsleben berichten. Die Clips sollen Kernstück der Imagekampagne "AzuBi ist von A zu B – Mach deinen Weg" werden, mit der das Hessische Wirtschaftsministerium und die Partner des Bündnisses für Ausbildung Hessen seit dem 20.11.2018 für die duale Berufsausbildung werben.

Mehr Informationen unter: Azubi ist von A zu B - Imagekampagne zur dualen Ausbildung startet online

Sozialwirtschaft integriert: Übersicht über die regionalen Projekte 2018/2019

Im Juli 2018 nahmen im Rahmen des Landesprogramms "Sozialwirtschaft integriert" sieben Projekte in hessischen Regionen ihre Arbeit auf:

  • Ausbildung zur Altenpflegehilfe "APH intensiv" (Wiesbaden)
  • Perspektive Gesundheitsberufe (Rhein-Main-Gebiet)
  • Neue Chancen in der Sozialwirtschaft – Qualifizierungsperspektive für Migrantinnen (Kassel)
  • Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft (Landkreise Wetterau und Gießen)
  • SoWirt's (Wissenschaftsstadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg)
  • VITA – Vielfalt, Integration und Teilhabe durch Ausbildung (Werra-Meißner-Kreis)
  • CAREful Integration (Schwalm-Eder-Kreis)

Mit dem Förderinstrument "Sozialwirtschaft integriert" fördert das Hessische Sozialministerium Konzepte, die dazu beitragen, dass Menschen mit Migrationshintergrund, darunter insbesondere auch Geflüchtete, die Chance erhalten, eine Ausbildung im Bereich der Sozialwirtschaft erfolgreich zu absolvieren und als Fachkraft tätig zu werden. "Sozialwirtschaft integriert" ist Bestandteil des "Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets" (AQB) des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Kurzbeschreibung der Projekte unter: Übergabe der Förderzusagen des neuen Förderangebots "Sozialwirtschaft integriert"

Lehrkräftefortbildungen im 2. Schulhalbjahr 2018/2019

Das Projektbüro Berufliche Orientierung Hessen bietet auch in diesem Jahr ein interessantes Veranstaltungsangebot. Die kostenfreien Fortbildungen richten sich an BO-Koordinationen, Leitungskräfte und interessierte Fachlehrkräfte von weiterführenden Schulen. Die Fortbildungen sind durch die Hessische Lehrkräfteakademie nach § 65 Hessisches Lehrerbildungsgesetz akkreditiert.

Neben zahlreichen Veranstaltungen in Südhessen gibt es in diesem Jahr erstmals auch einen Termin in Kassel. Es handelt sich um die Fortbildung "Gewusst wie! Die neue BO-Verordnung effizient umsetzen", die am 11.04.2019 in Kassel stattfindet.

Wir haben die Veranstaltungen in den Terminkalender auf der OloV-Website eingetragen unter: https://www.olov-hessen.de

Das Veranstaltungsprogramm und die aktuellen Termine finden Sie unter: https://www.bso-hessen.de

BMBF-Roadshow "Digitale Medien im Ausbildungsalltag"

Die Roadshow "Digitale Medien im Ausbildungsalltag" stellt bundesweit digitale Konzepte für die berufliche Aus- und Weiterbildung vor. In interaktiven Workshops können sich Teilnehmende über innovative Tools und Anwendungen informieren und diese selbst ausprobieren.

Zwar ist für 2019 noch kein Termin in Hessen in Planung, aber die Roadshow wird mehrere Orte besuchen, die von Hessen aus gut zu erreichen sind. Den Auftakt bildet die Etappe am 28. März in Mannheim. Die Anmeldung hierfür läuft bereits. Weitere von Hessen aus erreichbare Termine sind am 9. Mai in Erfurt, am 23. Mai in Bielefeld und am 6. November in Mainz. Die Stationen der BMBF-Roadshow "Digitale Medien im Ausbildungsalltag" sind stets für Interessierte aus allen Bundesländern offen.

Termine und Anmeldung unter: https://www.qualifizierungdigital.de

Studie der Hans-Böckler-Stiftung: Berufsausbildung ist kein Auslaufmodell

Bereits im September 2018 legte die Hans-Böckler-Stiftung eine Studie vor, die im Projekt "Folgen der Akademisierung der Arbeitswelt" entstanden war. Das Projekt untersuchte Wechselwirkungen zwischen den Trends im Bildungssystem, betrieblichen Qualifizierungs- und Rekrutierungsstrategien sowie arbeits- und betriebsorganisatorischen Veränderungen. Dabei konzentrierte sich das Forschungsprojekt auf drei unterschiedliche Branchen.

Zentrales Ergebnis der Studie: Zwar wird die duale Ausbildung in Zeiten des Fachkräftemangels nach wie vor wertgeschätzt, vor allem die dualen Studiengänge haben sich aber als Alternative zur traditionellen dualen Ausbildung etabliert. Je nach Branche handelt es sich dabei eher um ein komplementäres oder ein konkurrierendes Verhältnis. Beispielsweise verfügen im Handel die Filialleitungen vorzugsweise über einen Ausbildungsabschluss, die Regionalleitungen dagegen über ein Studium – insofern ergänzen sich beide Ausbildungswege und geraten höchstens beim weiteren Aufstieg in Konkurrenz. In großen Unternehmen der Metall- und Elektrobranche konnte dagegen ein Trend zur Akademisierung beobachtet werden. Branchenübergreifend konnte festgestellt werden, dass alle Betriebe selbst ausgebildeten Fachkräftenachwuchs bevorzugen.

Mehr als die Hälfte der Schulabgänger/innen beginnt heute ein Studium. 2017 betrug die Studienanfängerquote 57%. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag sie noch bei einem Drittel.

Böckler Impuls, Ausgabe 18/2018: https://www.boeckler.de

BWP-Themenheft 1/2019 "Wege in Ausbildung"

Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) herausgegebene Fachzeitschrift BWP - Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis widmet sich in der Ausgabe 1/2019 dem Thema "Wege in Ausbildung".

Angesichts rückläufiger Ausbildungszahlen geht diese Ausgabe der Frage nach, welche Jugendlichen sich für eine Berufsausbildung entscheiden, welche Motive sie dabei verfolgen und wie sie den Weg in eine Ausbildung finden. Gleichzeitig richtet sich der Blick auch auf Unterstützungsangebote, die Jugendlichen diesen Zugang erleichtern.

Download der Beiträge als E-Paper oder Bestellung der Print-Ausgabe unter: https://www.bibb.de/veroeffentlichungen

Empfehlen Sie uns weiter!

Wenn Ihnen dieser Newsletter gefallen hat, freuen wir uns, wenn Sie Andere darauf aufmerksam machen. Gerne können Sie den Newsletter weiterleiten. Bestellung des OloV-Newsletters unter: www.olov-hessen.de/service/newsletter/anmeldung.html

Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbestellen unter: www.olov-hessen.de/service/newsletter/abmeldung.html

Kontakt

Monika von Brasch, Leitung der Hessenweiten OloV-Koordination, 069 27224-826, monika.vonbrasch@inbas.com

Andrea Mader, OloV-Öffentlichkeitsarbeit, 069 27224-844, andrea.mader@inbas.com

OloV-Website: www.olov-hessen.de

Bildnachweis

Titelfoto: OloV-Regionalkonferenz in Wetzlar am 26.04.2018 (Foto: Pineda Fotografie, Jancey Pineda, www.pineda-fotografie.de)

Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung