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Informationen zum Verfahren

Wer kann sich bewerben?

Das Gütesiegel wird an Schulen vergeben, die eine vorbildliche Berufsorientierung mit Förderung der Ausbildungsreife nach den OloV-Qualitätsstandards gestalten und umsetzen. In Schulen mit gymnasialer Oberstufe wird zudem auch die Studienorientierung bewertet.

Folgende Schulformen können sich um das "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" bewerben:

  • Hauptschulen
  • Realschulen
  • Mittelstufenschulen
  • Gymnasien / Schulen mit gymnasialer Oberstufe / Berufliche Gymnasien
  • Schulen mit Sekundarstufe I und II in freier Trägerschaft
  • Integrierte Gesamtschulen
  • Kooperative Gesamtschulen
  • Schulen mit Förderschwerpunkt Lernen
  • Schulen mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung.

Wichtig!

Eine Bewerbung um das Gütesiegel kann nur für die gesamte Schule erfolgen. Bewerbungen für einen oder zwei Schulzweige sind nicht möglich.

Wie wird Ihre Bewerbung bewertet?

Die im folgenden erläuterten Kriterien bilden die Bewertungsgrundlage für

  • die Selbstbewertung und Erstzertifizierung
  • die Rezertifizierung.

Die Bewertung dient der Selbst- und Fremdeinschätzung von Stärken und Potenzialen sowie der Verbesserung.

Was wird bewertet?

Bei der Bewertung gibt es drei Themenbereiche:

  • Begleitung und Förderung der Jugendlichen im BSO-Prozess
  • BSO im schulischen Gesamtkonzept
  • Schule im Netzwerk

Bewertungsskala

Der Bewertung liegt folgende Skala zu Grunde:

D = Noch nicht begonnen:
Wir denken darüber nach, haben aber noch nicht begonnen.

C = Umsetzung begonnen:
Wir sehen erste Ansätze zur Umsetzung.

B = Gute Umsetzung:
Es gibt eine - im Unterschied zu C - gute Umsetzung mit Erfahrungshintergrund.

A = Vorbildliche Umsetzung:
Die Berufs- und Studienorientierung wird laut Erlass vorbildlich umgesetzt. Dies zeigt sich z.B. durch eine Umsetzung, die anderen Schulen Impulse geben kann.

Wie läuft das Verfahren ab?

Alle Zertifizierungsverfahren erfolgen in drei Schritten:

Schritt 1: Bewerbung und Prüfung der Bewerbung

Die Schule reicht ihre Bewerbung beim Projektbüro ein. Dort wird diese auf formale Vollständigkeit geprüft und zur inhaltlichen Prüfung und Bewertung an die Jury weitergeleitet. Die Jury setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Hessischen Kultusministeriums, des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, von SCHULEWIRTSCHAFT Hessen, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V., der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern, der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern und der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit zusammen.

Schritt 2: Audits in den Schulen

Schulen, deren Bewerbung von der Jury als geeignet bewertet wurden, werden durch Auditteams vor Ort besucht. Das Auditteam setzt sich üblicherweise aus Vertreterinnen und Vertretern von Betrieben, Institutionen und Schulen zusammen, die im Übergang Schule - Beruf tätig sind. Die Ansprechperson des jeweiligen Auditteams informiert die zum Audit zugelassenen Schulen über den verbindlichen Audittermin. Im Audit führen die Auditteams Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, der Schulleitung sowie Kooperationspartnern und Elternvertretern. Dabei überprüfen sie die im Bewerbungsbogen gemachten Angaben auf ihre praktische Umsetzung im Schulalltag und sichten die schulischen Dokumente.

Schritt 3: Verleihung des Gütesiegels

Die Jury entscheidet über die Vergabe des Gütesiegels Berufs- und Studienorientierung Hessen auf der Basis der Auditprotokolle. In einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung werden die zertifizierten Schulen geehrt. Sie erhalten eine Urkunde sowie ein Schild für den Aushang auf dem Schulgelände und dürfen das Gütesiegel im Briefkopf führen.

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