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OloV-Meilensteine: Vom Projekt zur hessenweiten Strategie

2004 – 2006 Erster Hessischer Ausbildungspakt

eines der Paktziele: Workshop-Reihe mit dem Ziel, die Vermittlungsarbeit der lokal tätigen Fachleute noch besser abzustimmen.

2005 – 2007

INBAS führt Workshops mit regionalen Ausbildungsmarkt-Akteuren durch:

  • Diskussionen zur Qualitätsverbesserung
  • erste Aktivitäten zur regionalen Abstimmung
  • Erarbeitung von Vereinbarungen
  • Erarbeitung der Qualitätsstandards zur Verbesserung von Berufsorientierung und Prozessen der Ausbildungsvermittlung

2007

Die OloV-Qualitätsstandards werden veröffentlicht: Die 1. Auflage der Broschüre erscheint im Oktober 2007.

2007– 2009 Zweiter Hessischer Ausbildungspakt

eines der Paktziele: Erarbeitung und Umsetzung von hessenweiten Standards

2008

Februar 2008: Tagung zur Bekanntmachung der OloV-Qualitätsstandards mit Ministerpräsident Roland Koch: Beginn der Erprobung und Umsetzung in den Regionen

August 2008: An allen Schulen mit den Bildungsgängen Haupt- und Realschule sind Schulkoordinatorinnen und Schulkoordinatoren benannt.

Oktober 2008: Alle 15 Staatlichen Schulämter haben Ansprechpersonen Berufsorientierung (seit 2015: Ansprechpersonen Berufs- und Studienorientierung, ab 2018: Ansprechpersonen Berufliche Orientierung) benannt.

Dezember 2008: Alle 28 hessischen Regionen haben Regionale Koordinationen benannt.

Die OloV-Qualitätsstandards werden in ganz Hessen erprobt und umgesetzt. OloV ist zur landesweiten Strategie und zur "Dachmarke" im Übergang Schule - Beruf geworden.

Die Akteure arbeiten in regionalen Steuerungsgruppen zusammen und legen ihre gemeinsamen Arbeitsschwerpunkte auf der Basis der Qualitätsstandards in jährlichen Zielvereinbarungen fest.

2009

Vor dem Hintergrund der bisherigen Erprobung in den Regionen werden die Qualitätsstandards überarbeitet. Die vollständig überarbeitete Neuauflage erscheint Anfang 2010.

Hessischer Pakt für Ausbildung für die Jahre 2010 bis 2012

zwischen Wirtschaft, Kommunalen Spitzenverbänden, Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und Hessischer Landesregierung

OloV wird im Ausbildungspakt ausführlich erwähnt. Die hessenweite Strategie soll verstetigt und weiterentwickelt werden. Der Transfer von Umsetzungswissen zwischen den Regionen weitet sich aus.

2010

Mit Beginn des Schuljahrs 2010/2011 wird das Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen (damals noch: Gütesiegel Berufsorientierung Hessen) eingeführt.

Auch Förderschulen - Schulen für Lernhilfe und Schulen für Erziehungshilfe - sind in die Umsetzung von OloV einbezogen.

August 2010: An Schulen mit dem Bildungsgang im Förderschwerpunkt Lernen sind Schulkoordinatorinnen und Schulkoordinatoren Berufsorientierung benannt.

2011

Seit 2011 sind mit dem gymnasialen Bildungsgang nun Schulen aller allgemeinbildenden Schulformen in die OloV-Strategie einbezogen.

Die Berufliche Orientierung wird in das Hessische Schulgesetz aufgenommen.

2012

Evaluation durch die HessenAgentur und Bericht der Fachkräftekommission Hessen: Empfehlung zur Fortführung und Weiterentwicklung der OloV-Strategie

OloV wird als geschützte Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen.

Zweite überarbeitete Neuauflage der Broschüre "OloV-Qualitätsstandards"

2013

Der Hessische Landesausschuss für Berufsbildung übernimmt mit einem eigenen Unterausschuss OloV die Steuerung der OloV-Strategie auf Landesebene.

Das Hessische Kultusministerium veröffentlicht im Amtsblatt den "Erlass zur Ausgestaltung der Beruflichen Orientierung in Schulen mit den Bildungsgängen Haupt- und Realschule sowie in Schulen mit dem Bildungsgang im Förderschwerpunkt Lernen".

2014

Im November 2014 appelliert der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir im Hessenkongress an die lokalen Akteure, regionale Strategien mit einer Geltungsdauer von mindestens drei Jahren zu erarbeiten und von den politisch Verantwortlichen und den Geschäftsführungen der Institutionen des Arbeitsmarkts unterzeichnen zu lassen. Die OloV-Arbeit in den Regionen soll damit politisch noch verbindlicher verankert werden.

Bündnis Ausbildung Hessen für die Jahre 2015 bis 2019

zwischen Wirtschaft, Gewerkschaften, Kommunalen Spitzenverbänden, Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Hessischen Landesregierung

Erarbeitung von regionalen Strategien zum Übergang Schule - Beruf, verstärkte Unterstützung durch die Regionalpolitik

2015

Der zweite - nun für alle allgemeinbildenden Schulformen gültige - "Erlass zur Ausgestaltung der Beruflichen Orientierung in Schulen" erscheint.

Seit dem Schuljahr 2015/2016 gibt es an allen Staatlichen Schulämtern zwei Ansprechpersonen Berufliche Orientierung: Eine Person ist verantwortlich für Schulen mit den Bildungsgängen Haupt-, Real- und Förderschule, eine für Schulen mit dem Bildungsgang Gymnasium.

An den Gymnasien werden Schulkoordinationen benannt. Damit sind alle allgemeinbildenden Schulformen strukturell und inhaltlich in die Strategie eingebunden.

2016

Seit dem Schuljahr 2016/2017 betreut das Projektbüro Gütesiegel BSO Hessen jährlich drei Zertifizierungsverfahren: Erstzertifizierung, Erste Rezertifizierung und Zweite Rezertifizierung.

2017

Alle Regionen haben ihre mehrjährigen Strategien verabschiedet.

2018

August 2018 tritt die "Verordnung für Berufliche Orientierung an Schulen" (VOBO) in Kraft. Damit ist das Thema auf eine noch stärkere und verbindlichere Grundlage gestellt.

Die Themen rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit, Image dualer Ausbildung und bestimmter Berufe (Heil- und Pflegeberufe), MINT, Digitalisierung in der beruflichen Orientierung, Integration von jungen Geflüchteten in den Ausbildungsmarkt, Inklusion, praxisbezogene Berufliche Orientierung, Klischeefreie Berufswahl u.a. werden zu Schwerpunkten in bildungspolitischen Debatten und regionaler OloV-Arbeit.

Mit der Entwicklung einer Datenbank beginnt im Projektbüro Gütesiegel die Digitalisierung der Zertifizierungsprozesse.

2019

Ab Anfang 2019 wickelt das Projektbüro Gütesiegel die ersten Verfahren digital ab.

Mehrere Regionen überprüfen ihre Strategien und verhandeln deren Fortschreibung über 2019 hinaus.

Im Oktober 2019 wird auf der Bundesweiten OloV-Tagung die Fortsetzung der OloV-Strategie verkündet.

Bündnis Ausbildung Hessen für die Jahre 2020 bis 2024

zwischen Wirtschaftsorganisationen, Gewerkschaften, kommunalen Spitzenverbänden, der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und der Hessischen Landesregierung

2020

15 Jahre hessenweite Strategie OloV

Weiterführung der Beratungs- und Serviceangebote

Umsetzung und Fortschreibung der regionalen Strategien

Ausdifferenzierung der Themen: Fachkräftesicherung in Mangelberufen (Sozial- und Pflegebereich, MINT), Gleichwertigkeit dualer und akademischer Ausbildung, Digitalisierung, praxisbezogene BO, klischeefreie Berufswahl, Integration junger Geflüchteter, rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit, Inklusion

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