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Bündnis Ausbildung Hessen 2020 - 2024

„Gemeinsam wollen wir das Erfolgsmodell der beruflichen Ausbildung in Hessen weiter stärken“, erklärten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz am 17.01.2020 in Wiesbaden anlässlich der Unterzeichnung des zweiten „Bündnis Ausbildung Hessen“.

Zu den Unterzeichnern und Bündnispartnern zählen neben dem Land Hessen die hessischen Industrie- und Handelskammern, die hessischen Handwerkskammern, die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, die Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände e.V., der Verband Freier Berufe in Hessen, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB-Bezirk Hessen-Thüringen) sowie der Hessische Landkreistag, der Hessische Städtetag und der Hessische Städte- und Gemeindebund. Das erste Bündnis Ausbildung war im März 2015 geschlossen worden. Das neue Bündnis vom 10. Januar 2020 gilt bis zum Jahr 2024.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, der bei der Vorstellung des neuen Bündnisses nicht dabei sein konnte, ließ allen Beteiligten ausrichten: „Die Fortführung des Bündnisses ist mir sehr wichtig. Ich begrüße daher das neue Bündnispapier ausdrücklich und danke allen Partnern für ihren Einsatz im Sinne der Auszubildenden, der Ausbildungsbetriebe und des Wirtschaftsstandortes Hessen.“

Das Bündnispapier benennt zahlreiche konkrete Punkte, an denen die Förderung der beruflichen Ausbildung und des Übergangs von der Schule in den Beruf ansetzt. Darunter viele Themen, die im Rahmen der hessenweiten OloV-Strategie bearbeitet werden. Diese wird in dem Papier an mehreren Stellen genannt.

So soll die unmittelbare Überleitung in Ausbildung nach Schulende noch besser gelingen. Ein wichtiges Instrument für diese Optimierung der Übergangsprozesse sei die Weiterentwicklung der Landesstrategie OloV, in der die Partner in den Regionen die Berufliche Orientierung, Ausbildungsvermittlung und Förderung im Übergangsbereich aufeinander abstimmen und miteinander verzahnen. Aus diese Weise sollen Schülerinnen und Schüler Strukturen vorfinden, die sie noch wirkungsvoller bei ihrer beruflichen Orientierung und beim Ausbildungsstart unterstützen.

„Wir werden weiterhin die ‚Optimierung lokaler Vermittlungsarbeit im Übergang Schule - Beruf‘ (OloV) unterstützen. Viele Landkreise und kreisfreie Städte nutzen unsere Ausbildungsbudgets und Förderungen für passgenaue Angebote für Benachteiligte und zur Verbesserung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit vor Ort für alle jungen Menschen im Übergang“, ergänzte Staatssekretärin Anne Janz vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. „Ich bin davon überzeugt, dass über aktive OloV-Strukturen eine wesentliche Voraussetzung dafür gegeben ist, dass wir die jungen Menschen erreichen, die unsere Unterstützung brauchen.“

Die vollständige Presseinformation mit den Statements aller Vertreterinnen und Vertreter der am Bündnis beteiligten Institutionen veröffentlichte das Hessische Wirtschaftsministerium unter: https://wirtschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/buendnis-ausbildung-hessen-unterzeichnet. Dort ist auch das Bündnispapier zum Download hinterlegt.

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