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Echte Perspektiven für junge Menschen: Regionale Strategie der Stadt Hanau verabschiedet

„Der erfolgreiche Start ins Berufsleben entscheidet häufig über den gesamten weiteren Lebensweg. Deshalb ist es wichtig, dass wir jungen Menschen echte Perspektiven eröffnen“, betont Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri. Mit der jetzt verabschiedeten regionalen OloV-Strategie, die erstmals nur für die seit Jahresbeginn kreisfreie Stadt Hanau erstellt wurde, bewiesen die Akteure vor Ort, „dass alle beteiligten Partner Verantwortung übernehmen, um den nahtlosen Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf weiter zu verbessern“. Die Strategie ist zunächst bis 2029 gültig. 

Die nach der erforderlichen Neubildung der Steuerungsgruppe Hanau so schnell verabschiedete Strategie zeige, wie entschlossen die Akteure dabei vorgehen. „Die Stärke von OloV liegt darin, dass viele Partner ein gemeinsames Ziel verfolgen und wir als Stadt Hanau gleichzeitig unseren arbeitsmarktpolitischen Fokus individuell integrieren können. Wenn wir dann diese Strukturen zielgerichtet einsetzen, schaffen wir die besten Voraussetzungen, dass jeder junge Mensch seinen Platz im Berufsleben findet“, so Dr. Bieri.

In Hanau wird OloV bereits seit 2008 von Schulen, Kammern, Jugendhilfe, Bildungsträgern und der Stadt umgesetzt – auch, um Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen oder individuellen Förderbedarfen auf dem Weg ins Berufsleben die Unterstützung zu geben, die sie benötigen. Von 2010 bis April 2026 arbeitete die OloV-Region Hanau mit dem Main-Kinzig-Kreis in einer gemeinsamen Steuerungsgruppe zusammen. Hintergrund waren die engen Verflechtungen beider Regionen, etwa durch die Pendlerströme von Schülerinnen und Schülern. Da sich zwischenzeitlich veränderte strategische Ausrichtungen ergaben, wurde im vergangenen April eine Trennung der gemeinsamen Steuerungsgruppe besprochen. Die beiden Jugendämter arbeiten weiterhin sehr vertrauensvoll und kooperativ zusammen.

Dass die Neuaufstellung in Hanau nach der Re-Organisation erfolgreich gelungen ist, zeigte sich Mitte Juni, als die neu formierte Steuerungsgruppe OloV-Region Hanau bereits in der ersten Sitzung ihre „Regionale Strategie bis Ende 2029“ verabschiedete. Sie bildet den Fahrplan für die weitere Zusammenarbeit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Jugendberufsagentur Hanau, die im September ihre Arbeit aufnehmen soll. Sie wird die Kompetenzen von Jobcenter Hanau, Agentur für Arbeit und dem Amt für Soziale Prävention bündeln und eng mit dem OloV-Netzwerk zusammenarbeiten. Ebenso wurde bereits ein Treffen mit der OloV-Region Main-Kinzig-Kreis vereinbart, um die gemeinsamen Berührungspunkte auch künftig bestmöglich zu koordinieren.

Der Hanauer Steuerungsgruppe gehören Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit Hanau, des Staatlichen Schulamts für den Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau, der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, der Kreishandwerkerschaft Hanau, des Jobcenters Hanau, verschiedener Träger der Jugendberufshilfe, des Deutschen Gewerkschaftsbundes Südosthessen sowie der Stadt Hanau an. Die Regionalkoordination übernimmt Oliver Doll von der Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe im Amt für Soziale Prävention. 

„Erfolgreiche Übergänge in Ausbildung und Beruf entstehen dort, wo alle Beteiligten konstruktiv zusammenarbeiten. Genau dafür stehen die OloV-Prozesse: Sie bilden die Basis für eine Verantwortungsgemeinschaft, die ihre vielfältigen Erfahrungen bündelt und die Unterstützung junger Menschen gemeinsam weiterentwickelt“, sagt Oliver Doll.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Hanau vom 19.08.2026, https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1224700.html

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