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Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis: OloV-Fachtag „Green Jobs & MINT“

Grüne Ausbildungsberufe bekannter und die breite Palette möglicher Ausbildungen im MINT-Bereich greifbarer zu machen, das war das Ziel des OloV-Fachtags 2026 der Regionen Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis unter dem Titel „Deep Dive Duale Ausbildung - Green Jobs & MINT“. Wurde dieses Ziel erreicht? Ja! 

Zum guten Gelingen trug nicht nur der Verband HessenChemie als Gastgeber bei, sondern auch die Referierenden, die in fünf „Tauchgängen“ die Teilnehmenden in die Welt von „Green Jobs & MINT“ mitnahmen. Das Publikum – rund 60 Fachkräfte aus Förderschulen, weiterführenden und beruflichen Schulen, Mitarbeitende der Agentur für Arbeit, des Kommunalen Jobcenters und der Schulsozialarbeit, Verantwortliche aus der IHK Wiesbaden und der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern, aus Unternehmen sowie dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT – beteiligte sich engagiert.

Nach der Begrüßung durch Jürgen Funk (Geschäftsführer HessenChemie und Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Wiesbaden-Rheingau-Taunus) und Holger Lamm (Leiter der vhs Rheingau-Taunus und Regionaler OloV-Koordinator im Rheingau-Taunus-Kreis) war es an Projektleiter Roland Boros (Arbeitskreis SCHULEWIRSCHAFT Wiesbaden-Rheingau-Taunus), die ersten Tauchgänge anzukündigen.

Unter dem Titel „MINT-Berufe – kenn ich nicht“ beleuchtete Marny Schröder (Provadis) in ihrem Impulsvortrag die Frage, warum MINT-Berufe für viele Jugendliche „unsichtbar“ bleiben und was Fachkräfte täglich und ohne großen Aufwand tun können, um für die Jugendlichen den abstrakten Begriff „MINT“ mit Leben zu füllen. Im zweiten Tauchgang „Green Jobs, Klima Jobs und Co“ zeigte Hannah Nohr, Koordinatorin des Projekts Energiewendeheld*innen bei der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen (ANU Hessen e.V.) an konkreten Beispielen, wie aus „alten, angegrauten“ Berufsbildern attraktive, grüne Ausbildungsberufe werden und mit welchen berufsorientierenden Projekten junge Menschen für diese sinnstiftenden Tätigkeiten begeistert werden können. 

Nach einer kurzen Atempause folgten drei parallele „Tauchgänge“, zwischen denen die Teilnehmenden zirkulieren konnten:

  • Martin Duyster, Projektleiter Bildungs- und Forschungsprojekte bei Provadis, leitete den Workshop zum Programm „Girls4MINT“.
  • Jennifer Winter, Agentur für Arbeit Wiesbaden, ließ die Teilnehmenden in grüne Ausbildungsberufe im Rheingau-Taunus-Kreis und Wiesbaden eintauchen.
  • Im Workshop „Schülerinnen und Schüler für Green Jobs gewinnen“ stellten Iken Draeger (Wissenschaftsladen Bonn) die Praxismaterialien des Netzwerk Grüne Arbeitswelt und Franziska Ackermann (BIBB) die des Portals zynd.de vor.

Das Besondere: Schon während der „Deep Dives“ war es möglich, sich auszutauschen, zu netzwerken, die Materialien zu erproben und gemeinsam Ideen zu sammeln, wie MINT und Grün – beides Arbeitsfelder mit Zukunft – noch besser in der Beruflichen Orientierung verankert werden könnten. Petra Druckrey, Regionale OloV-Koordinatorin der Stadt Wiesbaden, verabschiedete die Teilnehmenden nach einem spannenden und erkenntnisreichen Tag. 

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