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, 14:15 – 15:45 |Ort: Online (Zielgruppe: Fachkräfte)

Befunde des Nationalen Bildungsberichts 2026 - Online-Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Chancengleichheit – ein nicht eingelöstes Versprechen

Alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Individualität und Vielfalt anzuerkennen und ihnen die bestmöglichen Chancen zu eröffnen, ist Aufgabe sowohl der einzelnen Bildungseinrichtungen als auch des gesamten Bildungssystems. Ungleiche Ausgangsbedingungen sollen so weit wie möglich kompensiert werden und alle die gleichen Chancen beim Zugang zu Bildung haben. Denn gute Bildung ist eine zentrale Voraussetzung für Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe.

Doch alle Jahre wieder zeigen empirische Studien, dass der Bildungserfolg in Deutschland stärker als in anderen Ländern von der sozialen Herkunft abhängt. Trotz aller Reformbemühungen auf unterschiedlichen Ebenen des Bildungssystems sind markante Ungleichheiten im Zusammenhang mit sozialer Herkunft, familiärer Migrationsgeschichte oder Geschlecht empirisch belegt, sowohl beim Kompetenzerwerb als auch beim Zugang zu Bildung.

Der Nationale Bildungsbericht nimmt in seinem Schwerpunktthema 2026 insbesondere sozioökonomisch bedingte Ungleichheiten in den Blick. Welches Ausmaß hat Bildungsungleichheit aktuell in Deutschland und wie lässt sie sich, auch durch Initiativen wie das „Startchancen-Programm", wirksam reduzieren? Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit die Kompensation ungleicher Startbedingungen besser gelingt? Und wie kann allen Kindern und Jugendlichen der Erwerb jener Kompetenzen ermöglicht werden, die für eine selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft notwendig sind? 

Termin: 01. Juli 2026, 14.15 – 15.45 Uhr
Ort: Online

Programm & Anmeldung: https://www.fes.de/themen/bildung/befunde-des-nationalen-bildungsberichts-2026 
 

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