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Praxisbeispiel zum Qualitätsstandard BO4 - „Individuelle Förderung der Ausbildungsreife“


Fördermodule im Main-Taunus-Kreis

Werden im Rahmen der Berufsorientierung und Berufswegeplanung an den Haupt- und Förderschulen Förderbedarfe bei Schülerinnen und Schülern festgestellt, bestehen dazu durch die Jugendberufshilfe verschiedene Förderangebote. Diese sind niedrigschwellig zugänglich. Es besteht sowohl die Möglichkeit zur individuellen, als auch klassenweisen Anmeldung – je nach Bedarf. 

Folgende Fördermodule wurden im Main-Taunus-Kreis entwickelt:

  • Eigenverantwortung in der Berufsorientierung – 2-tägig
  • Ziele definieren und Bewerbungsstrategien entwickeln – 2-tägig
  • Einführung in die Bewerbungsmappe – 2-tägig
  • Einführung in die Vorstellungsgespräche – 2-tägig
  • Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich? Selbstreflexion und Selbstpräsentation
    im Rahmen der Bewerbung – 2-tägig   
  • Vorstellungsgespräch und Einstellungstests – 1-tägig
  • Prüfungsängste verstehen und beherrschen lernen – 1-tägig
  • Der erste Eindruck zählt – Den Erstkontakt mit Firmen erfolgreich gestalten – 1-tägig
  • Entscheidungskriterium: Sozialverhalten – Auf was Firmen achten – 2-tägig
  • Knigge für angehende Azubis – 1-tägig
  • Sozialkompetenztraining – 4-tägig
  • Teamarbeit – Wie verhalte ich mich in einer Gruppe? – 1-tägig
  • Telefontraining – Sicher werden am Telefon, Erstkontakt zum Betrieb – 1-tägig 

Alle Module können über Klassenlehrer/innen von Haupt- und Förderschulen veranlasst werden und sind kostenlos.
 

Förderangebot: „Fit in den Beruf“

Speziell für schulmüde / schulverweigernde Jugendliche besteht ein intensives sozialpädagogisches Förderangebot: „Fit in den Beruf“. Das Angebot besteht auch für Schulpflichtige. Die Teilnahme ist rechtskreisunabhängig möglich.

Teilnehmende werden 18 Monate intensiv begleitet und betreut. Zur Vorbereitung auf die externen Hauptschulabschlussprüfungen erfolgt Unterricht in kleinen Gruppen. Bezug zur Arbeitswelt, praktische Erprobung und betriebliche Erfahrung werden über Betriebspraktika hergestellt.

Ziele von „Fit in den Beruf“ sind:

  • Erreichen des Hauptschulabschlusses
  • Berufsorientierung und Berufswegeplanung
  • Anbahnung der weiteren Anschlussperspektive

Für „Fit in den Beruf“ besteht ein abgestimmtes Anmelde- und Aufnahmeverfahren zwischen Jugendberufshilfe und Staatlichem Schulamt.

Aufnahmedatum: 18.02.2013 | letzte Aktualisierung: 08.10.2021

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