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Praxisbeispiel für den Qualitätsstandard BO5 – „Regionale Veranstaltungen zur Beruflichen Orientierung“


#Fulda4future – Digitale Bildungsmesse für die Region Fulda

Seit vielen Jahren ist die Bildungsmesse im „Esperanto“ in Fulda der zentrale Marktplatz in Sachen Berufsausbildung in Osthessen. Mehr als 10.000 junge Leute kamen jedes Jahr an den zwei Messetagen an die Stände, mehr als 150 Firmen präsentierten sich. Das sollte es auch 2021 geben, denn eine große Auswahl an Lehrstellen war noch bis zum Herbst zu besetzen. Allerdings: Durch die Corona-Pandemie bedingt, fand die Bildungsmesse erstmals nicht in Messehallen, sondern im Internet statt.

Organisiert wurde die digitale Bildungsmesse vom Landkreis Fulda, in Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren des Ausbildungsmarktes: der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Kreishandwerkerschaft, der Region Fulda GmbH, der Agentur für Arbeit, der Stadt Fulda und dem Staatlichen Schulamt. Gemeinsam wurden die Weichen für die Messe neu gestellt.

Das digitale Messekonzept 2021

„Wir waren uns einig: Die klassische Bildungsmesse kann in der Coronakrise nicht stattfinden. Wir brauchen eine schlagkräftige digitale Alternative“, erklärte Ulrich Nesemann, Projektleiter für die digitale Bildungsmesse und Fachdienstleiter für den kommunalen Arbeitsmarkt beim Landkreis Fulda. Dass der Landkreis die Organisation der Messe übernimmt, war für Landrat Bernd Woide keine Frage: „Wir können die jungen Menschen im Übergang von Schule zu Beruf nicht allein lassen, und auch unsere regionale Wirtschaft ist auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen“.

Unternehmen bot die digitale Messe mehrere Möglichkeiten, über die Ausbildung in ihrem Betrieb zu informieren:

  • In der einfachsten Variante präsentierten sich die Firmen auf einer Internetseite.
  • Bei Variante 2 gab es zusätzlich eine Chatmöglichkeit, so dass Bewerber:in und Ausbilder:in in einer Videokonferenz in Kontakt treten konnten.
  • Bei Variante 3 erhielten die Firmen die Möglichkeit, sich in einem Livestream zu präsentieren.

In einem zweiten Livestream wurden den Schüler:innen verschiedene interaktive Workshops angeboten – etwa zum Thema digitales Bewerben.

Der dritte Livestream ersetzte die große Bühne: Hier fanden die Eröffnungsveranstaltung sowie Vorträge zum Thema Ausbildung statt.

Als Teilnehmer:innen angesprochen waren v.a. die jungen Leute, die im laufenden oder im nächsten Jahr ihren Schulabschluss machen würden. Für Schüler:innen war zur Teilnahme an der virtuellen Messe eine Registrierung erforderlich, die bereits im Vorfeld der Veranstaltung geöffnet war. Dies diente dem Schutz aller Beteiligten, insbesondere im Hinblick auf die interaktiven Angebote. Die Angebote wurden kurz vor der Veranstaltung freigeschaltet.

Eine nachhaltig nutzbare Veranstaltungsplattform

Die so entstandene Plattform wird auch weiterhin nachhaltig zur Berufsorientierung genutzt. Die Inhalte bleiben erhalten, Live-Streams der Bildungsmesse und andere Veranstaltungen und Informationen werden in der Mediathek zur Verfügung gestellt. Online-Veranstaltungen der Berufsorientierung in der Region werden über die Plattform veranstaltet, so z.B. das OloV-Netzwerktreffen 2021.

Die nächste Bildungsmesse, am 3. und 4. April 2022, ist als Hybridveranstaltung geplant. Die Präsenzmesse wird online vor- und nachbereitet, sowohl für Schüler:innen, Lehrer:innen als auch für Eltern. Die Unternehmen werden auch diesmal wieder ihre Inhalte online bereitstellen. Die Vorträge der Präsenzmesse werden im Nachgang in der Mediathek der Plattform allen Interessierten zur Verfügung gestellt.

Weiterführende Informationen

Aktuelle Informationen zur Bildungsmesse: https://www.berufsorientierung-fulda.de

Download: Flyer "Bildungsmesse 2021" (PDF 1.1MB)

Kontakt

Dieses Praxisbeispiel wurde zur Verfügung gestellt durch die Regionalen Koordinationen des Landkreises Fulda und der Stadt Fulda.

Aufnahmedatum: 27.01.2022

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