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Praxisbeispiel zum Qualitätsstandard
BO5 - "Regionale Berufsorientierungs-Veranstaltungen"


Berufsorientierungs-Camp der Friedrich-Ebert-Schule Marburg

Das Berufswahlkonzept der Friedrich-Ebert-Schule sieht eine frühzeitige und intensive Vorbereitung im Unterricht aller Fächer und im Besonderen in den Fächern LeBo (Lebens-und Berufsplanung), Arbeitslehre sowie in Klassenstufen begleitenden, kohärent in einander übergehenden Basisprojekten ab der Klasse 5 vor. Ergänzend unterstützen Kooperationspartner diesen Prozess: Die individuelle Berufswegeplanung erfolgt in enger Vernetzung mit anderen Kooperationspartnern der Schule aus Bildung und Wirtschaft (z.B. Jugendbildungswerk, Arbeit und Bildung e.V., Evangelisches Jugendhaus Compass e.V., JUKO Marburg etc.), anderen Trägern der Jugendberufshilfe, dem KreisJobCenter des Kreises Marburg-Biedenkopf und der regionalen Agentur für Arbeit.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern der Berufsorientierung hat die Schule die Idee eines Berufsorientierungscamps aufgenommen und am 29. und 30. Juni 2010 in der bsj Bildungsstätte Wolfshausen, die Fragestellungen "Was sind meine Stärken?", "Was passt zu mir?", "Welche Schritte erfolgen nach dem Realschulabschluss?" gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern verdichtet. Zwei Tage lang konnten die Jugendlichen mittels spielerischer Übungen und individueller Beratung ihre Fähigkeiten und Interessen besser kennenlernen und ihre Berufswünsche konkretisieren. Beraten und unterstützt wurde die Schule hierbei durch das Regionale Übergangsmanagement Marburg-Biedenkopf.

In einer Reflexionsrunde werteten die Lehrkräfte gemeinsam mit den Kooperationspartnern das BO-Camp aus. Dabei wurden die jeweiligen Ziele, Stolpersteine, Probleme und weitere Anregungen der Angebote kritisch resümmiert, um die Ergebnisse in die weitere Arbeit einfließen zu lassen 

In ihren schriftlichen Rückmeldungen hatten die Schüler/innen die Projekttage positiv beurteilt. Als problematisch kristallisierte sich die Rolle der Eltern und deren tatsächlichen Teilhabe am Prozess der Berufsorientierung heraus. Es zeigte sich, dass auf diesem Gebiet noch intensive Arbeit zu leisten ist, sei es in der organisatorischen Planung (günstige Termine), Vorbereitungsarbeit (Elterninfoabende) oder Durchführung des Camps (weiterreichende Angebote).

Weiterführende Informationen

Broschüre zum Download: Dokumentation des Berufsorientierungs-Camps am 29.-30. Juni 2010 in Wolfshausen (PDF, 2865.4 KB), Marburg, Mai 2011

Kontakt

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